Die jetzige Morgenroutine

Viele Menschen stehen auf, hüpfen schnell unter die Dusche, ziehen sich an und verschwinden dann sofort auf die Arbeit.

Aber ist dieses Vorgehen eigentlich ratsam?

Ganz klar: Nein!

Jeder muss für sich seine eigene, perfekt passende Morgenroutine herausfinden.

 

Ich möchte Dir einen kleinen Einblick in mein Morgenritual geben.

Um 05.15 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe auf ohne den „Snooze“-Button zu drücken.

Ich begebe mich in die Küche um ein Glas kaltes, stilles Wasser zu trinken. Dies hat den unheimlichen Vorteil, dass Du deinem dehydrierten Körper direkt Wasser zuführst.

Anschließend geht es unter die eiskalte Dusche. Nur eine kurze Priese, die eigentliche Dusche folgt später. Dies wirkt wie ein Kick am Morgen – Wach auf, der Tag beginnt!

Folgen wird jetzt der sportliche Teil – ich werde meine „Guten-Morgen“ Laufstrecke meistern, bzw. werde ich ein kurzes Workout absolvieren.

Nun geht es aber richtig unter die Dusche. Am Ende folgt aber immer eine schöne Wechseldusche. Abwechselnd kaltes und heißes Wasser. Aufhören aber auf jedenfall mit eiskaltem Wasser.

Ich ziehe mich an und begebe mich in die Küche, um hier weiter meinen Wasserhaushalt aufzufüllen.

Nun kommt der entspannte Teil. Es ist ca. 6.15 Uhr. Ich begebe mich in mein Wohnzimmer und meditiere hier für 15 Minuten.

Gegen 6.30 Uhr lese ich etwas in meinem aktuellen Buch und trinke dazu einen Kaffee. Anschließend gehe ich meine am Abend zuvor erstellte Tagesplanung noch einmal durch um den perfekten Ablauf zu finden.

Kurz nach 7.00 Uhr geht es nun los auf die Arbeit.

 

Warum der „Snooze“-Button eine schlechte Erfindung ist

Warum drücke ich nicht die sogenannte Schlummertaste?

Früher hatte ich auch keine richtige Morgenroutine, dass was ich oben beschrieben habe, war eigentlich 1:1 mein Ablauf.

Noch fünf Minuten…. und nochmal fünf Minuten…

ABER!

Eines Tages hatte ich einen Satz gehört, der diesem Verhalten sofort ein Ende setzte.

Wenn Du den Snooze-Button drückst, ist das Erste was Du am Morgen machst Versagen!

Und das stimmt leider auch. Wir starten unseren Tag damit unsere Ziele und Wünsche hinten an zu stellen und lieber unserem Schweinehund nachzugeben. Außerdem werden wir umso müder, je öfter wir diesen Knopf drücken.

Deshalb sollte das Erste was wir am Tag machen nicht gleich etwas Negatives sein. Starte Deinen Tag viel lieber positiv mit einem Schlückchen Wasser und einer schönen kleinen Trainingseinheit.

 

Keine Bäume ausreißen

In der morgendlichen Trainingseinheit solltest Du aber auch nicht gerade 100 % geben, denn es geht hier weniger darum seine Grenzen zu überschreiten, sondern gut gelaunt und aktiv in den Tag zu starten.

 

Die Blicke der Kollegen

Vielleicht wirst Du es kennen. Du kommst früh ins Büro und deine Kollegen sind deprimiert und schlecht gelaunt. Außerdem trägt ihr dahingeworfenes „Morgäähn“ nicht gerade dazu bei einen anderen Eindruck zu erwecken.

Ziehe Deine Kollegen doch mit einem gut gelaunten „Mooooorgen!!“ aus ihrem Trott und zeige allen, wie positiv sich Dein Leben entwickelt.

Sie werden Dich fragen, wieso Du so verdammt gut gelaunt bist und wie Du um diese Zeit schon so aktiv sein kannst.

Ich verspreche Dir: Du wirst es lieben!

 

Vorteile einer Morgenroutine

  • Du wählst selbst Deine perfekte Routine
    • Möchtest Du auf den Stepper, oder lieber ein kleines Workout durchziehen – so mach es
    • Du musst nicht genau das machen, was die Anderen machen
  • Wunderbar ruhige Zeit
    • Vor sechs Uhr wirst Du so gut wie Niemanden auf den Straßen antreffen
    • Das ganze Haus schläft noch
  • Steigerung der Produktivität
    • Du lässt den Tag nicht ungenutzt
    • Die frühen Stunden sind die, an denen Du die perfekte Konzentration hast
    • Du kannst besser planen und nachdenken
  • Verbesserung des Umfelds
    • Mit Deiner unheimlich guten Laune steckst Du die Menschen in Deinem Umfeld an und erreichst somit, dass dein Umfeld höchstwahrscheinlich auch besser gelaunt ist.

 

Welche Fehler gilt es zu vermeiden?

  • Keine Ausreden
    • Es dauert bis Dein Morgenritual zur Routine wird. Dies kann schonmal mehrere Wochen andauern
    • In dieser Zeit wird es immer wieder dazu kommen, dass Du Ausreden suchst. Hier musst Du aber Konsequenz und Disziplin an den Tag legen.
  • Keine genaue Planung
    • In Deiner Routine solltest Du genau wissen, wann Du was genau machen möchtest.
    • Jeder Tag sollte hier gleich sein. Den Sport kannst Du natürlich variieren.
  • Das Handy
    • Der Störfaktor Nummer 1 – das Handy. Bitte schalte hier einfach in den Flugmodus.
    • Es hilft Dir nicht, wenn Du dauernd in Deinen ruhigen Morgenstunden abgelenkt wirst.

Kopiere nicht sondern Erschaffe!

Es gibt viele erfolgreiche Menschen, die ihre Morgenroutine veröffentlicht haben. Dies kannst Du dir als Ansporn und als Motivation ansehen. Aber kopiere diese nicht einfach nur. Sie werden höchstwahrscheinlich vieles beinhalten, was für Dich nicht passen wird.

Ziehe Dir einzelne Teile aus diesen Routinen heraus und ändere sie ab. Erschaffe Deine eigene perfekte Morgenroutine!

Tipps für einen erfolgreichen Start

  1. Suche Dir einen geeigneten Partner – Mit einem Partner an Deiner Seite, der dich auf Deiner gesamten Morgenroutine, oder auch nur an einem gewissen Teil begleitet, kannst Du stark wachsen. Denn hierdurch hast Du ein Gefühl der „Verpflichtung“ Deinem Partner gegenüber.
  2. Berichte davon – Sage Deinem Umfeld immer wieder, welche Vorteile Du bereits durch Deine Morgenroutine erreicht hast. Dies motiviert sowohl Andere dies auch zu tun, als auch Dich, Dein Ritual beizubehalten.
  3. Verzeihe Dir selbst – Solltest Du mal eine schwachen Moment haben und Deine Routine nicht durchgezogen haben, so verzeihe Dir selbst und steige stärker daraus hervor. Du kannst es schaffen, bleib nur am Ball!
  4. Keinen „Marathon“ – Veranstalte früh am Morgen keine Hetzjagd. Nimm Dir nicht gleich 10 verschiedene Sachen vor, sondern fang klein an und such Dir erst einmal Sachen, die Du machen möchtest und für die Du auch die nötige Zeit hast.

 

Sportliche Aktivitäten

Es gibt zwei Varianten von Sportlern. Die, die durch Sport in den Morgenstunden aufgehen und extrem motiviert sind, und die, die hierdurch komplett demotiviert werden und nach kurzer Zeit schon nichts mehr leisten können.

Solltest Du zu zweiter Variante gehören, so passt eine sportliche Aktivität wohl nicht in Dein Morgenritual. Dieses solltest Du dann wohl eher auf den Abend verlegen.

 

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Viel Erfolg!


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